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Art 4 Soul Ink

Art 4 Soul Ink

Tattoos im Fußball

Stark tätowierte Spieler sind heute weltweit meist eher die Regel als die Ausnahme

 

Galten Tätowierungen insbesondere in der westlichen Welt über viele Jahrhunderte als im wahrsten Sinne des Wortes ewiger Ausdruck sozialer Unangepasstheit und Brandzeichen marginalisierter Gruppen sowie Erkennungsmerkmal krimineller Abweichung, hat sich der einst von bürgerlicher Seite her häufig und intensiv verurteilte Hautschmuck in den letzten Jahren doch immer mehr zum allgemein und gesellschaftlich weitestgehend akzeptierten sowie integralen Bestandteil der postmodernen Alltags- und Modekultur entwickelt. 

Heute präsentieren nicht mehr nur Musiker und Schauspieler stolz ihre Tattoos in allen möglichen Farben,
Formen und Größen sowie auf nahezu allen Körperteilen vor den Kameras. 

Auch vor Kurzem noch diesbezüglich gänzlich unverdächtige Berufsgruppen wie beispielsweise Pädagogen, Politiker und Priester lassen sich inzwischen ganz selbstverständlich und oft auch mehrfach sowie großflächig tätowieren und zeigen im Anschluss ihre im klassischen schwarz-weißen oder auch teils äußerst bunten Stil gestochenen Hautbilder wie exotische Errungenschaften hervor. 

Maßgeblich an dieser Akzeptanz und Ausbreitung von Tattoos in Europa beteiligt waren und sind vor allem viele reichhaltig geschmückte Fußballer, denen es meist weder an den für Tätowierungen nötigen finanziellen Mitteln noch an ausreichend Tagesfreizeit für stundenlange Sitzungen etwa in einem Tattoo Studio in Stuttgart mangelt.

 

Tattoos sind bei jungen Leuten beliebt und Fußballprofis sind eben auch recht jung

 

Ein Blick auf einige aktuelle Studien zur statistischen Verbreitung von Tätowierungen zum Beispiel in der Bundesrepublik macht dabei schnell deutlich, dass die heutzutage in großer Anzahl teils flächendeckend tätowierten Bundesligaspieler ein recht repräsentatives Abbild ihrer noch relativ jungen Generation darstellen: So liegt nämlich der Anteil der Tätowierten unter den 25- bis 34-Jährigen mit gegenwärtig 28 Prozent ziemlich hoch, woran auch viele Fußballer mit Tattoos in der für diesen Broterwerb typischen Altersklasse ihren Anteil haben dürften. 

Manche deutsche Sportsoziologen vermuten sogar, dass bis zu 70 Prozent aller professionellen Fußballer hierzulande tätowiert sein könnten, häufig würden jedoch gerade Motive auf intimeren Hautpartien von
Trikots oder Hosen verdeckt. 

Erstaunlicher- und interessanterweise ergab eine kürzlich von einem Onlinemagazin durchgeführte, aber keinerlei Vollständigkeit vorgebende Beobachtung, dass von den gut 500 Lizenzspielern in der Bundesliga zwischen 17 und 37 Jahren mindestens 27,75 Prozent wenigstens eine Tätowierung haben, was ziemlich genau dem genannten Wert der gleichen Altersklasse in der nicht hauptberuflich kickenden restlichen Bevölkerung entspricht. 

Wie viele Profis im Dienst des bald schon 130 alten „Vereins für Bewegungsspiele“ aus der Landeshauptstadt Baden-Württembergs sich auch vor Ort im Tattoo Studio in Stuttgart einer Verschönerung ihres Körpers unterzogen haben, ist aber genauso wenig bekannt wie die exakte Zahl der Fußballer mit Tattoos bei anderen
Bundesligisten.

 

England ist nicht nur das Mutterland des Fußballs, sondern auch der Tätowierungen

 

Noch früher und auch häufiger als in Deutschland tauchten Tätowierungen bei Fußballern in anderen europäischen Profiligen auf. Speziell in der englischen „Premiere League“ und den unteren britischen Spielklassen sowie in Spanien, Italien und Frankreich gehören mit allerlei fantasievollen Hautbildern versehene Spieler schon länger nahezu zum guten Ton bzw. gewohnten Bild in der Berichterstattung und Fachpresse. 

Als Trendsetter nicht nur in Sachen Tätowierung, sondern auch bei der Partnerwahl im Segment der Popmusikerinnen und Models gilt oder besser galt der langjährig international erfolgreich tätige Kapitän der englischen Nationalmannschaft sowie wohl nicht zuletzt auch aufgrund seiner vielen gut sichtbaren Tattoos von Luxusmarken aller Art häufig für Fotoshootings gebuchte Fußballer David Beckham, der mit der einstigen Spice Girls-Sängerin Victoria Beckham verheiratet ist und vier gemeinsame Kinder hat. 

Zu dessen rund 50 Tätowierungen zählt auch seine frühere Lieblingsrückennummer 7, welche er sich als römische Ziffer „VII“ auf seinen rechten Unterarm hat tätowieren lassen, wobei dies vermutlich nicht in einem der Tattoo Studios in Stuttgart, sondern wahrscheinlich anderenorts sowie im Rahmen seiner Karriere als Fußballstar in London, Manchester, Madrid, Los Angeles, Mailand oder Paris geschah. 

Während also inzwischen auch viele Tätowierungen bei Fußballern so gut wie kein Aufsehen mehr erregen und auch von den Trainern wohl meist nur mit einem müden Lächeln registriert werden, sind hingegen Piercings und anderer bei Spielen potenziell gefährlicher Körperschmuck aus Metall zumindest laut Regelwerk des DFB nicht zulässig. 

In Einzelfällen wie etwa bei einem Zungenstecker vom Piercing Studio in Stuttgart ist dies zwar nicht ohne Weiteres sichtbar, sollte aber aus Rücksicht auf die eigene Gesundheit wie auch diejenige der Mit- und Gegenspieler bedacht werden.

 

Ob von unserem Piercing Studio in Stuttgart oder anderswo: Metallschmuck kann verletzen

 

Zur Riege der heute weltweit bekanntesten Fußballer mit besonders vielen und großen Tattoos werden außerdem der französische Stürmer und „Goalgetter“ Antoine Griezmann, der spanische Verteidiger Sergio Ramos und der einstige dänischer Kicker Daniel Agger gezählt. 

Ebenfalls großzügig mit Tinte unter der Haut behandelt wurden der brasilianische Nationalspieler Neymar, der belgische Abwehrspieler Tobias „Toby“ Alderweireld und der nach Stationen in Sevilla, Barcelona, Turin und Paris wieder in Brasilien spielende sowie vom FC São Paulo meist im Mittelfeld eingesetzte Dani Alves. 

Einige Tätowierungen sein Eigen nennen kann auch der bosnisch-schwedische Stürmer Zlatan Ibrahimović, der trotz seines ausgeprägten katholischen Glaubens mehrere Tattoos mit buddhistischer Symbolik trägt. 

In kurzer Zeit recht zahlreiche Tätowierungen gesammelt hat auch der argentinische Nationalspieler sowie wiederholte Weltfußballer und Rekordtorschützenkönig der „Primera Division“ in Spanien Lionel Messi. 

Erst auf den zweiten Blick, dafür aber umso imposanter wirken die großen Tattoos auf der dunklen Haut des ehemaligen französischen Kickers Djibril Cissé. Einen stattlichen Löwenkopf fast in Naturgröße sowie viele weitere Tattoos auf den Armen hat sich der niederländische A-Nationalspieler Memphis Depay anfertigen lassen. 

Ein wilder Irokesenschnitt auf dem Kopf zu seinen Tätowierungen auf nahezu dem gesamten Leib gefällt dem zweifachen chilenischen Gewinner der „Copa América“ namens Arturo Vidal.

 

 

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